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Türkisch-Islamische Gemeinde zu Ratingen e.V.

Amtsgericht  Ratingen:  VR-401

DITIB- Listen-Nr.: 1524

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Impressum

FRAGEN  ZUM  ISLAM

Im Namen Allahs, des Erbarmers, des Barmherzigen.

Und mit Seiner Hilfe.

Lob, Preis und Dank sei Allah, dem Herrn der Welten, und Segen und Frieden über unseren

Propheten Muhammed und über seiner Familie und über allen seinen Gefährten.


In einer Zeit, in der über viele Themen die den Islam betreffen, gesprochen und geschrieben wird,

gehört die Aufklärung der Menschen zu den wichtigsten Aufgaben der Muslime.

Wir möchten Menschen die Fragen haben und ernsthaft nach einer Antwort suchen, behilflich sein.

Dabei greifen wir auf sichere Quellen des Islam zurück und konsultieren Fachleute die auf ihrem Gebiet

Experten sind.

Unser ist das Wohlgefallen Allah's und das Bestreben, nach bestem Wissen und Gewissen eine Antwort

auf die Fragen der Menschen zu finden.

WIR MÖCHTEN ZUNÄCHST STELLUNG BEZIEHEN ZU EINEM ARBEITSBLATT,

DASS IN EINEM UNTERRICHT VERTEILT UND BESPROCHEN WURDE UND WERDEN MIT

BESTEM WISSEN UND GEWISSEN AUF DIE FRAGEN UND THESEN IN DIESEM ARBEITSBLATT EINGEHEN:


SO FÄNGT DAS ARBEITSBLATT AN:

"Vergleicht einfach mal Jesus und Muhammed, dann wird man schnell feststellen,

wer hier wahrer Gesandter Gottes ist und wer falscher Prophet!"


   -  Hier wird direkt am Angang, durch subjektive Beurteilung des Verfassers dieses Arbeitsblatts,

      Einfluss auf die Schüler ausgeübt. Es ist der Versuch die Schüler in Ihrer Urteilsfindung zu manipulieren.

      In einem Unterricht oder Arbeitsblatt darf nicht der Gedankengut eines Verfassers einfließen,

      es mag seine Meinung und Überzeugung sein ( es ist sein gutes Anrecht eigene Meinung und Standpunkt

      zu haben ), muß aber unbedingt die Neutralität wahren!

      Unseren Propheten Muhammed (saw) als falschen Propheten darzustellen ist zudem respektlos!


   -  Der Verfasser dieses Arbeitsblatts hat scheinbar kein Kenntnis über Islam.

      Denn ein hervorstehender Aspekt des islamischen Glaubens an das Prophetentum ist, dass die Muslime

      an alle Gesandten GOTTES ohne Ausnahme glauben und sie achten.

      Da alle Propheten von dem selben Einzigen GOTT kamen für den selben Zweck – die Menschheit zu GOTT

      zu leiten -, ist der Glaube an sie wichtig und logisch.

      Nur die Muslime betrachten den Glauben an alle Propheten GOTTES als einen Glaubensartikel

      (Sechs Glaubensartikel im Islam).

      Es wird überliefert, dass GOTT, angefangen vom ersten Propheten Adam (a.s.) bis zum letzten Propheten

      Muhammed (s.a.v.) über 124.000 Propheten berief und jedes Volk in der Geschichte mit einem

      Gottgesandten gesegnet wurde. Dazu im Qur´an 16/36: "Und in jedem Volk erweckten WIR einen

      Gesandten (,der da predigte): "Dient GOTT und meidet die Götzen."

      Deshalb ist der Vergleich zwischen Jesus (as) und Muhammed (saw) hier unangbracht und respektlos.

      Die islamische Vorstellung von Jesus liegt zwischen zwei Extremen.

      Die Juden, die Jesus (as) als Propheten verleugneten, bezeichneten ihn als Schwindler, während ihn die

      Christen auf der anderen Seite als Sohn GOTTES betrachteten und ihn als solchen anbeteten.

      Im Islam wird Jesus (as) als einer der größten und am meisten vorhergesagten Propheten neben Noah,

      Abraham, Moses und Muhammed -möge GOTT sie alle preisen- betrachtet.


   - Ein falscher Prophet kann Muhammed (saw) nicht gewesen sein, weil die Botschaft, die er brachte noch

     heute Bestand hat, und in unserer Zeit die einzige Religion ist, die Zuwachs verzeichnen kann.



FAKTEN ÜBER JESUS CHRISTUS:

   - Erfüllte alle 300 Prophezeihungen über sein Kommen

     „Wie schon oben erwähnt, ist Jesus (as) für uns einer der größten Propheten und sein Kommen, Leben

     und Wirken sind sowohl im Qur´an als auch von unserem Propheten überliefert.“


   - War niemals verheiratet

     „Ist auch im Islam so bekannt“


   - Führte ein Leben ohne Sünde, vergab die Sünden anderer

     1. „Die Propheten sind frei von jeglicher Art von Ungehorsam oder Sünde.

         Dennoch machen sie, weil auch sie schwache Wesen sind und um deutlich zu machen, dass sie keine

         göttliche Perfektion besitzen, gelegentlich kleine menschliche Fehler.

         Und darin lässt sich noch eine andere Weisheit erkennen:

         Wenn die Propheten vollkommen unfehlbar wären, könnten die Menschen in Versuchung kommen,

         sich daraus eine Ausrede zurechtlegen, um nicht ihrem Beispiel folgen zu müssen, weil sie sich

         einbilden, dass sie als schwache Menschen ohnehin unfähig seien, den göttlichen Geboten und

         Verboten zu gehorchen.

         Deshalb sind die Propheten nicht mit Engeln zu vergleichen, wie auch die folgenden Verse

         des edlen Qur´an 17/95 belegen: „Sprich: ‚Wären auf Erden in Frieden und in Sicherheit wandelnde

         Engel gewesen, hätten WIR ihnen gewiss einen Engel vom Himmel als Gesandten geschickt.“ und

         „Und WIR gaben ihnen (den Propheten) weder Körper, die ohne Nahrung bleiben können,

         noch gaben WIR  ihnen ewiges Leben.“ (Qur´an:  21/8)

     2. „Der Islam leugnet, daß Jesus (as) auf die Erde kam, um die Sünden von Adam , Eva und dem Rest der

         Menschheit auf sich zu nehmen und um ihnen diese Last abzunehmen.

         Der Islam weist die Vorstellung, daß irgendjemand die Sünde eines anderen tragen könnte,

         strikt zurück. GOTT sagt dazu im Qur´an 09/7:

         “Und keine lasttragende (Seele) nimmt die Last einer anderen auf sich.”

         Ferner betont der Islam nachdrücklich die Ansicht, daß GOTT in der Lage ist, alle Sünden zu vergeben,

         wenn eine Person wirklich bereut und sich davor zurückhält, sie zu wiederholen.


   - Er führte keine Kriege und sagte, sein Königreich sei nicht von dieser Welt, weshalb seine Anhänger

     nicht zu den Waffen greifen sollten

   - Soweit auch Übereinstimmung mit Islam


   - Ordnete keine einzige Hinrichtung an sondern starb selbst für die Schuldigen

   - Er starb im Alter von 33 Jahren den Tod am Kreuz, ohne irgendein Verbrechen begangen zu haben

   - Jesus (as) führte keine Kriege, tötete niemanden und hat auch nie Gewalt angewendet.

   - GOTT erklärt im Qur`an, daß Jesus (as) nicht gekreuzigt worden ist; es sollte eher für die Juden so

     aussehen. GOTT aber erhob ihn in die Himmel:

     “…Aber sie haben ihn weder getötet noch gekreuzigt, sondern es erschien ihnen so.”  (QUR`AN:  4 / 157)

     “Nein!  Vielmehr hat GOTT ihn zu SICH erhoben.  GOTT ist Allmächtig und Allweise.”  (QUR`AN:  4 / 158)

     Wie die Christen glauben auch die Muslime an die Rückkehr von Jesus (as), dem Messias, auf die Erde,

     wenngleich sich seine Rolle und der Grund für seine Rückkehr von dem, was die Christen sagen,

     unterscheidet.

     “Es gibt keinen unter den Leuten der Schrift, der nicht noch vor dessen Tod ganz gewiß an ihn glauben

     wird. Und am Tag der Auferstehung wird er über sie Zeuge sein.” (Qur`an:  4/59).


   - Jesus gab Blinden das Augenlicht

   - Jesus heilte verkrümmte Hände

   - Jesus vergab seinen Feinden

   - Jesus versprach den Gefangenen Freiheit

   - Die Muslime glauben genau wie die Christen auch, daß Jesus (as) (wie im übrigen alle Gesandten

     GOTTES) Wunder vollbrachte. Diese Wunder wurden mit dem Willen und mit der Erlaubnis GOTTES

     vollbracht, DER die Kraft und die Macht über alle Dinge besitzt.

     GOTT schickte alle Propheten mit besonderen Wundern zu ihren Völkern, damit sie ihnen die

     Wahrhaftigkeit ihrer Botschaft beweisen konnten.

     Diese Wunder konnten sie nicht aus eigenem Antrieb vollbringen, sondern nur durch GOTTES Willen.

     Das war mit den Wundern Jesus (as) nichts anderes.

     Die Juden waren auf dem Gebiet der Medizin sehr fortschrittlich und die Wunder, mit denen Jesus (as)

     kam, stammten aus diesem Bereich, damit sie die Wahrhaftigkeit seiner Botschaft beweisen und die

     Juden überzeugen sollten. Dazu im Qur´an 5/110:

     “Wenn GOTT sagt: ‘O Jesus, Sohn Marias, gedenke MEINER Gunst an dir und an deiner Mutter,

     als ICH dich  mit dem Heiligen Geist stärkte, so daß du in der Wiege zu den Menschen sprachst und im

     Mannesalter; und als ICH dich die Schrift, die Weisheit, die Thora und das Evangelium lehrte; und als du

     aus Lehm mit MEINER Erlaubnis (etwas) schufst, (was so aussah) wie die Gestalt eines Vogels, und ihr

     dann einhauchtest, und sie da ein (wirklicher) Vogel wurde mit MEINER Erlaubnis; und als du den

     Blindgeborenen und den Weißgefleckten mit MEINER Erlaubnis heiltest und Tote mit MEINER Erlaubnis

     (aus den Gräbern) herauskommen ließest; und als ICH die Kinder Israels von dir zurückhielt, als du mit

     den klaren Beweisen zu ihnen kamst, worauf diejenigen von ihnen, die ungläubig waren, sagten:

     ‘Das ist nichts als deutliche Zauberei.“


FAKTEN ÜBER MUHAMMED:

   - Keine konkreten Prophezeihungen kündigen sein Kommen an

   - Es gibt unzählige Ankündigungen über das Kommen von Prophet Muhammed (saw) sowohl im alten

     Testament als auch in den Evangelien. So wird diese Tatsache auch im Qur´an 5/15 wie folgt erwähnt:

     "O Leute der Schrift, Unser Gesandter ist nunmehr zu euch gekommen, um euch vieles zu enthüllen,

     was ihr von der Schrift geheim gehalten habt, und um gegen vieles Nachsicht zu üben.

     Wahrlich, zu euch sind ein Licht von Allah und ein klares Buch gekommen."

     Die Bibel enthält genug hinweise auf Gottes letzten Gesandten Muhammed (saw).

     Die Ankündigung des letzten Propheten findet schon bei Moses (as) statt, und zieht sich durch die

     biblischen Texte bis in die Evangelien hindurch.

     Die christlichen Theologen kennen auch diese Stellen, sie waren oft genug Streitpunkt von Diskussionen.

     Die Theologie hat die Bibel nach ihren Verständnis ausgelegt, und will von dieser einmal festgelegten

     Aussage nicht abrücken. Die Konsequenzen wären für das Christentum auch fatal.

     Genau so hatten sich die Juden damals auch mit Jesus (as) Prophetentum verhalten und Ihn abgelehnt.

     Würden sie das Prophetentum Muhammed´s (saw) anerkennen, so müßten sie ihr ganzes System

     wiederlegen.

     Und wer sich mit der kirchlichen Struktur auskennt, der weiß was auf dem Spiele steht.

     Da es unzählige Prophezeihungen über das kommen unseres Propheten Muhammed (saw) gibt können

     wir hier nicht alle aufzählen und beschränken uns mit einigen Beispielen:


     1.Mose 17  Vers7-11;   1.Mose 17  Vers 20;   1.Mose 22  Vers 16;   5.Mose 18 Vers 15 und 18/19;

     5.Mose 33 Vers 2;   Psalm 45  Vers 3-8;   Psalm 72  Vers 8-17;   Jesaja 9  Vers 1/5;   Haggai 2  Vers 6/9;

     Matthäus 21  Vers 42;   Lukas 22 Vers 35-36;   Johannes 14  Vers 16;   Joh. 14  Vers 17;

     Joh. 14  Vers 26;   Joh. 14  Vers 30;   Joh. 16  Vers 5;   Joh. 16  Vers 7;   Joh. 16  Vers 8;




     Am deutlichsten auf die Verkündigung Ahmad ist die Verheißung im Johannes-Evangelium.

     Das neue Testament geht nur auf das griechische zurück. Es gibt kein hebräischen oder aramäischen Text

     des neuen Testaments. Jesus sprach nicht griechisch, sondern aramäisch bzw. hebräisch.

     Die Schreiber der Evangelien waren aber ausschließlich Griechen. Im Evangelium finden sich

     Schilderungen, die typisch griechische Verhältnisse widerspiegeln, aber keineswegs palästinänsiche

     Verhältnisse. In die Übersetzungen ist auch viel aus der griechischen Mythologie eingeflossen.

     Das gibt auch die heutige Bibelwissenschaft zu. Keiner nach den genannten Evangelien,

     ist auch der Schreiber.

     Noch vor 30 Jahren war man der Überzeugung, daß das Johannes-Evangelium auch von Johannes selbst

     verfaßt wurde. Diesen Irrtum gesteht man mittlerweile schon lange ein. All diese Gegebenheiten muß

     man bei der Deutung des Evangelium beachten.

     Die Schreiber der Evangelien schrieben nach ihrem Verständnis und nach ihrer Deutung.

     Ihre Quellen, von der sie die Evangelien niederschrieben, waren meisten nur mündlich.

     So läßt sich heute nicht mehr nachprüfen, wie es sich mit dem griechischen Namen „Paraklet“ was in der

     deutschen Fassung als Tröster und als Heiliger Geist wiedergegeben wird, verhielt.

     Hat der Schreiber damals etwas anderes unter diesem Namen verstanden, oder vertauschte er ganz

     einfach die beiden ähnlich klingenden Namen "Paraklet und Paraklyt."

     Zwei ähnlich klingende Wörter mit ähnlicher Bedeutung. Paraklet bedeutet soviel wie Helfer, Fürsprecher,

     während Paraklyt bedeutet: der gelobte, der gepriesene, was sich in dem arabischen Wort Ahmad bzw.

     Muhammed widerspiegelt. Ahmad wie Muhammed heißen ja, der Gepriesene.


   - Hatte mindestens 15 Ehefrauen, eine davon war zum Zeitpunkt der Eheschließung neun Jahre alt

     (Pädophil)

   - Es wird oft kritisiert, dass unser Prophet Muhammad (saw) seine 3. Frau Aisha, im Alter von sechs Jahren

     geheiratet haben und sie im Alter von neun oder elf Jahren in sein Haus geführt haben soll.

     Diese Kritik geht dabei immer mit einer angeblich sexuell orientierten Motivation für diese Heirat einher.

     Zuerst einmal ist es grundsätzlich nicht ungewöhnlich, dass Aisha so jung heiratete, berücksichtigt man

     die kulturellen Unterschiede vor 14 Jahrhunderten in allen Teilen der Welt, in der sehr früh geheiratet

     wurde und das durchschnittliche Sterbealter viel niedriger war.

     Beispielsweise lag sogar einige Jahrhunderte nach dem Erscheinen des Islams das durchschnittliche

     Sterbealter im mittelalterlichen Europa bei etwa 30 Jahren.

     Noch im 18. Jahrhundert waren Ehen von 14jährigen Mädchen in Europe keine Seltenheit.

     So heiratete im Jahre 1770 der französische König Ludwig XVI die erst 14 jährige Marie Antoinette.

     Wir dürfen also unsere heutigen Maßstäbe nicht für vergangene Epochen anwenden.

     außerdem gibt es verschiedene Hadithe (Überlieferungen aus Leben unseres Propheten) über das

     Heiratsalter von Aisha, in einigen Überlieferungen wird ihr Alter bei der Heirat auch auf 14 Jahre

     geschätzt.

     So berichtet z.B. Tabari, dass Abu Bakr (Vater von Aisha) acht Jahre vor der großen Auswanderung,

     (Hicra= Auswanderung von Mekka nach Medina) als er ursprünglich an der kleinen Auswanderung nach

     Abessinien (Äthiopien) teilnehmen wollte, zu Mut'am (Vater von von der 1. Verlobten von Aisha) ging,

     - mit dessen Sohn Aischa damals verlobt war – und ihm ein Heiratsangebot bezüglich dessen Sohn und

     Aischa überbrachte, also neun Jahre vor der Eheschließung mit Muhammad (saw).

     Mut'am lehnte damals ab, da Abu Bakr nach jener Verlobung seiner Tochter zum Islam konvertiert war.

     Wäre Aischa bei Eheschließung mit Prophet Muhammad (saw) nur neun Jahre alt, wäre sie zum Zeitpunkt

     der ersten Verlobung noch nicht einmal geboren gewesen!!!

     Fest steht, dass er erst nach Eintreten ihrer Pubertät die Ehe mir ihr vollzog.

     Weiterhin ist es eine wohl bekannte Tatsache, dass unser Prophet 25 Jahre lang in Monogamie mit

     seiner 1. Ehefrau Chadidscha verheiratet war.

     Er hatte sie, die 15 Jahre älter war als er, im Alter von 25 Jahren geheiratet. Weder vor, noch während

     oder nach dieser Ehe hat er sich erwiesenermaßen irgendwelchen sexuellen Ausschweifungen

     hingegeben, obwohl dies zum Alltag der Araber seiner Zeit zählte. Sexuelle Reinheit war sein Gebot,

     schon bevor ihm der Heilige Qur´an offenbart wurde.

     Welch ein Unsinn also, einem Mann, dessen Leben dem Gebet und Gottesdienst geweiht war,

     der seine körperlichen Bedürfnisse in jeder Hinsicht auf ein Mindestmaß beschränkte und durch

     vollkommene Überwindung seines Egos sich vor allen anderen Menschen auszeichnete, zuzuschreiben,

     dass er seine Gedanken und Kräfte für sexuelle Eskapaden verschwendet haben sollte.

     Dass der Prophet Muhammed (saw) nicht „aus eigener Begierde sprach“ (Qur´an: 53:4), schließt mit ein,

     dass er auch nicht aus eigener Begierde handelte oder dachte.

     Sein ganzes Leben also steht als Beweis gegen die Behauptung, er habe Aisha aus sexuellem Interesse

     heraus geheiratet.

     Vielmehr war Aisha von Allah dazu bestimmt, die berühmteste Theologin nicht nur ihrer Zeit zu werden.

     Hätte sie unseren Propheten (saw) nicht in jungen Jahren kennen und lieben gelernt, wäre ihre

     Wahrnehmung durch allerlei äußere Einflüsse getrübt gewesen. So aber finden sich zahlreiche

     Überlieferungen, die ihre große Liebe zum Propheten (saw) sehr deutlich werden lassen.

     Sie verkörperte das Ideal einer Frau, die sich ihrer Verantwortung gegenüber Gott bewusst war und sich

     für die Sache des Islams hingebungsvoll einsetzte.

     Somit wurde sie ein Vorbild für Millionen von Musliminnen in allen Teilen der Welt.

     Mit der Bemerkung „Pädophil“ wird erneut versucht unseren Propheten (saw) und Islam zu diffamieren

     und finden es respektlos.

     Solche Diffamierungskampagne durchlebte selbst Jesus, obwohl er durch sein pazifistisches Auftreten

     keine direkte Gefahr für die staatliche Führung darstellte, aber seine Botschaften waren für die jüdischen

     Religionsführer von existenzieller Bedeutung. Denn diese hatten in dem Zeitraum zwischen Moses (as)

     und Jesus (as) die Offenbarungen und die Rechtleitungen von Gott angezweifelt und verändert.

     Der Ungehorsam der Juden gegenüber Gott und seinen Botschaften wird sowohl im alten als auch im

     neuen Testament gerügt. ( siehe Deuteronomium 9/24;  31/27;  32/21;  Matthäus: 23/27;  21/43).


   - Bat oft um die Vergebung seiner Sünden

   - GOTT beruft SEINE Propheten oder Gesandten und offenbart Ihnen die Wahrheit und das Wissen, damit

     diese sie den Menschen weitergeben können.

     Ein Prophet hat zudem die Aufgabe, das ihm Geoffenbarte zu erläutern, die Menschen anzuleiten und

     ihnen ein gottergebenes Leben in allen Lebensbereichen vorzuleben, so dass sie ihm auch als Beispiel

     folgen können.

     „Die Propheten sind frei von jeglicher Art von Ungehorsam oder Sünde.

     Dennoch machen sie, weil auch sie schwache Wesen sind und um deutlich zu machen, dass sie keine

     göttliche Perfektion besitzen, gelegentlich kleine menschliche Fehler.

     Und darin lässt sich noch eine andere Weisheit erkennen:

     Wenn die Propheten vollkommen unfehlbar wären, könnten die Menschen in Versuchung kommen,

     sich daraus eine Ausrede zurechtlegen, um nicht ihrem Beispiel folgen zu müssen, weil sie sich

     einbilden, dass sie als schwache Menschen ohnehin unfähig seien, den göttlichen Geboten und

     Verboten zu gehorchen.


   - Er war ein Krieger, führte bzw. kämpfte in 66 Schlachten um seine Botschaft zu verbreiten

   - Verhängte zahllose Todesurteile um seine Botschaft zu verbreiten

   - Nach den ersten 13 Jahren seiner Verkündung des Anspruchs, ein Prophet zu sein, lebte Prophet

     Muhammed (saw) und die meisten seiner Anhänger in Mekka. Dort waren sie schwersten Verfolgungen

     durch die Mekkaner ausgesetzt. Dies ging soweit, dass viele Muslime gefoltert und getötet wurden.

     Schließlich wurde es den Muslimen unmöglich in Mekka zu bleiben und so mussten sie nach Medina

     auswandern. Bei dieser beschwerlichen Reise kamen beispielsweise viele Anhänger Muhammed´s (saw)

     ums Leben. Er zog es somit vor, auszuwandern, als den Gegnern mit Gewalt zu entgegnen.

     In Medina schließlich wurde er herzlich aufgenommen und bald als Regierungsoberhaupt der Stadt

     bestimmt. Auch nahmen die Mediner den Islam mehrheitlich an, was für die Mekkaner ein nicht zu

     ertragender Umstand war. In der Folgezeit griffen die Mekkaner die Muslime in Medina mehrmals an,

     wobei die Muslime meist den Sieg davon trugen. Trotzdem verbreitete sich der Islam während den kurzen

     Friedensphasen wie beispielsweise den der Sulha Hudaibiya (Friedensvertrag) viel schneller als während

     den Verteidigungskriegen gegen die Mekkaner.

     In der Folge werden die militärischen Auseinandersetzungen zu der Zeit des Propheten (saw) erwähnt,

     um nachzuweisen, dass der Begründer des Islam niemals einen Angriffskrieg geführt hat und somit das

     Vorurteil, der Islam hätte sich durch das Schwert verbreitet, ohne jeder Grundlage ist.

     Allgemein kann festgehalten werden, dass es sich bei keiner der Schlachten um einen Angriffskrieg

     handelte. Vielmehr mussten sich die Muslime verteidigen, um Ihr eigenes Leben und die Glaubensfreiheit

     zu bewahren. Dies wird u.a. durch folgende Qur´anverse bekräftigt:

     "Und kämpfet für Allahs Sache gegen jene, die euch bekämpfen, doch überschreitet das Maß nicht, denn

     Allah liebt nicht die Maßlosen." (2:191)

     "Und bekämpfet sie, bis die Verfolgung aufgehört hat und der Glauben an Allah (frei) ist. Wenn sie jedoch

     ablassen, dann (wisset), dass keine Feindschaft erlaubt ist, außer wider die Ungerechten." (2:194)

     In den nachfolgenden Jahrhunderten aber gab es im islamischen Territorium immer wieder weltliche

     Herrscher, die ihre Macht missbrauchten, um durch kriegerische Auseinandersetzungen ihren

     Einflussbereich zu vergrößern. Dies ist jedoch islamisch nicht legitimierbar und traf auch auf die Herrscher

     und Könige anderer Religionen zu. Der Islam verbietet nämlich jegliche Art von Angriffskriegen und soll

     sich ausschließlich Kraft seiner Argumente und Friedfertigkeit verbreiten.


   - Starb im Alter von 62 Jahren in Medina an den Folgen einer Lungenentzündung

   - Richtig. Segen und Frieden über unseren Herrn (Seyyidina) Muhammed und über seiner Familie und über

     allen seinen Gefährten.


   - Muhammad nahm Sehenden das Augenlicht (Sahih Bukhari vol. 8, p. 520)

   - Muhammad schnitt anderen die Hände ab (Sahih Bukhari vol. 8, p. 520)

   - Muhammad ließ seine Feinde ermorden (Sahih Bukhari vol. 5, pp. 248)

   - Muhammad nahm die Freien in Gefangenschaft und versklavte sie (Sahih Bukhari vol. 5, pp. 248)

   - Die Liste der Vorwürfe gegen den Islam und unserem Propheten (saw) ist extrem lang und gleichzeitig

     bekommt der Angeklagte kaum Gelegenheit darauf einzugehen.

     Mohammeds Leben ist ausschließlich in den arabischen Schriften muslimischer Gelehrter überliefert.

     Die frühesten der heute bekannten biographischen Werke wurden ca. 100 Jahre nach Mohammeds Tod

     (632 n.Chr.) verfaßt. Die bedeutendste Quelle ist "Das Leben des Propheten" ("Siratu Ar-Rasul").

     Dieser erste Bericht über sein Leben stammt von Ibn Ishaq (gestorben 768 n.Chr.), der als sein erster und

     seitdem offizieller Biograph gilt. Der Bericht wurde später von Ibn Hisham überarbeitet.

     Weitere Schriften stimmen in ihren Angaben nicht immer überein.

     Historisch bedeutungsloser, aber für den Islam wichtiger sind die Hadithen, die "Überlieferungen der

     Aussprüche Mohammeds". Sie wurden von 1465 Männern gesammelt.

     Jedoch sind nur ein paar dieser Sammlungen, die "Sihahu´s - Sittah" oder die "sechs richtigen Bücher"

     genannt werden, von den Muslimen anerkannt.

     Al Bukhari, der bekannteste Hadithen-Sammler, wählt etwa 2.800 Überlieferungen aus einer Anzahl von

     600.000 aus. Um als authentischer Spruch Mohammeds zu gelten, mußte ein Spruch besondere Kriterien

     erfüllen. Folgende drei Kategorien der mündlichen Überlieferung gibt es:

        - Gesunder Hadith - er ist ein authentischer Auspruch Mohammeds und geht lückenlos auf ihn zurück

        - Schöner Hadith -er wird allgemein als Ausspruch Mohammeds anerkannt

        - Schwacher Hadith - er genügt nicht den allgemeinen Echtheitskriterien

     Bei der Betrachtung der Hadithe oder Verse im Qur´an gilt es immer den situativen Kontext zu beachten

     und den authentischen Wert zu erkennen. Wenn man die Hadithe von Al Bukhari oben betrachtet, so sind

     es keine authentische Überlieferungen und tauchen in keiner der anderen Überlieferungen in der

     Biographie unseres Propheten auf und werden von anderen, wahrhaftigen und authentischen

     Überlieferungen mit anderen Handlungen unseres Propheten (saw) mehrfach widerlegt.

     Die Botschaft des Propheten war ein Aufruf zum Glauben an den Einzigen GOTT, sowie zu

     Tugendhaftigkeit, rechtem Handeln, Treue und Aufrichtigkeit. Ein Aufruf zu allen Arten des Guten und

     eine Warnung vor allen Arten des Schlechten.  Den Kern der Botschaft bilden die im Koran sehr oft

     wiederholten Begriffe »Glaube« und »rechtschaffene Handlung«.

     Er hat 23 Jahre als Gesandter GOTTES und als der Siegel der Propheten gewirkt, in einem vorislamischen,

     gewissenlosen Umfeld, in dem blutige Schlachten zwischen verfeindeten Stämmen stattfanden,

     unerwünschte Mädchen nach der Geburt bei lebendigem Leibe begraben, Frauen wie Waren auf Märkten

     verkauft wurden und die Unterdrückung der Schwächeren durch Stärkere als Naturgesetz galt.

     Und es begann mit Muhammed (saw) nicht nur dort, sondern auch in der ganzen Welt eine neue Ära:

     Es war eine mutige Stimme nötig, die sich im Namen der lebendig begrabenen Mädchen für das Recht auf

     Leben erheben und fragen sollte:

     „Für welche Schuld wurden diese Kinder gemordet?“ (QUR`AN: 81/9).

     Eine Stimme, die sich gegen die unmenschliche Unterdrückung der Sklaven erheben und sagen sollte:

     „Lasst die Sklaven frei!“ (QUR`AN:  90/13).

     „WIR haben dich nicht anders als zur Menschheit insgesamt gesandt, ein Verkünder froher Kunde und ein

     Warner zu sein;  aber die meisten Läute verstehen dies nicht.“ (QUR`AN:  34 / 28)

     Also eine Stimme war nötig, die Vorurteile bekämpfen und Vielfalt propagieren sollte.

     Eine kräftige Stimme sollte erklingen, um dem Frauenhandel ein Ende zu setzen und um zu fordern,

     die bisher völlig entrechteten Frauen an der Erbschaft zu beteiligen. Er kämpfte für Frauenrechte.

     Mit Bezug auf den Vers: „Und die gläubigen Männer und Frauen sind untereinander Freunde“

     (QUR`AN:  9 / 71) revolutionierte Muhammad die Rechte der Frauen.

     Mit seinen Prinzipien „Die Frauen sind die Geschwister der Männer“ und „Frau und Mann sind wie die

     zwei Hälften eines Apfels“  betonte er die Gleichheit der Geschlechter und untermauerte damit die

     islamische Einstellung zu dieser Gleichheit unmissverständlich.

     Eine Botschaft sollte verkündet werden, um all das wiederzubeleben, was Noah, Abraham, Moses und

     Jesus der Menschheit an Gutem hinterlassen haben:

     „Ich bin gekommen, die moralischen Werte zu vollenden.“

     In einer Zeit des Unwissens, veralteter Sitten und blinder Nachahmerei beginnt die Ära Muhammeds,

     der aufgeklärten Stimme:

     „Lest!“ (96/1), „Greift zur Feder!“ (68/1), „Denkt nach!“ (6/50), „Erwerbt Kenntnisse!“ (39/9).

     Mit dieser Botschaft beginnt Muhammad die Menschen dazu zu bewegen, der Stimme ihres Gewissens

     wieder zu folgen, die für Wahrheit, Freiheit, Güte, Moral und Gerechtigkeit spricht.

     „Jene, die dem letzten Gesandten folgen werden, dem schriftunkundigen Propheten, den sie beschrieben

     finden werden in der Torah, die bei ihnen ist, und später im Evangelium: dem Propheten, der ihnen das

     Tun dessen gebieten wird, was recht ist, und ihnen das Tun dessen verbieten wird, was unrecht ist,

     und ihnen die guten dinge des Lebens erlauben und ihnen die schlechten Dinge verbieten wird, und ihre

     Lasten von ihnen nehmen wird und die Fesseln, die (vordem) auf ihnen waren.

     Jene daher, die an ihm glauben und ihn ehren und ihm beistehen und dem Licht folgen werden,

     das durch ihn von droben erteilt worden ist – es sind sie, die einen glückseligen Zustand erlangen

     werden.«  (QUR`AN:  7 / 157)

     „Streitet nicht mit den Anhängern früherer Offenbarungen, außer auf die gütigste Art und Weise“

     „Und sagt: Wir glauben an das, was uns von oben erteilt worden ist, wie auch an das, was euch erteilt

     worden ist: denn unser GOTT und euer GOTT ist ein und derselbe, und IHM ergeben wir (alle) uns.“

     (QUR`AN:  29 / 46), "Sprich: Ihr Leute der Schrift! Kommt her zu einem Wort des Ausgleichs zwischen

     uns und euch! (Einigen wir uns darauf) daß wir GOTT allein dienen und ihm nichts (als Teilhaber an

     seiner Göttlichkeit) beigesellen, und daß wir (Menschen) uns nicht untereinander an GOTTES Statt zu

     Herren nehmen.  Wenn sie sich aber abwenden, dann sagt: "Bezeugt, daß wir GOTT ergeben sind!„

     (QURÀN:  3 / 64)


   - Was machen wir mit folgenden Behauptungen / Zitaten…?

     aus dem koran, z.B. „Töten von Nichtgläubigen“ - Suren 2. - 191;    2. - 193;    2. - 216

   - Sich diesen Auszug aus dem Koran vorzunehmen und diesen nicht in seiner Gänze zu betrachten,

     ist offensichtlich fatal – im wahrsten Sinne des Wortes. Tatsächlich muss ein solcher Auszug nicht nur in

     seinem satzinternen Kontext untersucht werden, auch der situative Kontext spielt hier eine

     wohlbestimmte Rolle. Schenkt man diesen Versen nur wage Aufmerksamkeit, so liest man aus diesem

     Auszug heraus, dass das Töten der Ungläubigen eine heilige Pflicht für alle Muslime sei.

     Und oft ist es so – sowohl im Falle der Islamisten als auch der destruktiven Islamkritiker – ,dass man

     solchen Versen gezielt kaum Aufmerksamkeit schenkt oder eben Letzteres doch tut und das Wissen,

     das man erworben hat, der zu beeinflussenden Anhängerschaft – also den jungen islamistischen Schülern

     bzw. den sich an Kritik erfreuenden westlich orientierten Massen – vorenthält und diese so sehr

     manipuliert, dass sie bereit sind, für den Islam zu sterben – oder aber eben den Islam selbst zu töten.

     Wenn man nun den satzinternen Kontext dieser Verse unter die Lupe nimmt, erkennt man bereits im

     ersten Satz deutlich, dass ein Kampf voraussetzt, dass die Muslime ‚bekämpft‘ werden.

     Der defensive Charakter des Djihad ist klar vorgeschrieben. Das Wort „Djihad“ ist arabisch und hat keine

     signifikant deutlichere Übersetzung als das einfache „Eifern“. Gemeint ist hier das Eifern auf dem Wege

     Gottes auf verschiedene Art und Weisen. Fälschlicherweise wird dieser Begriff jedoch ohne jegliche

     Skrupel mit dem Krieg im Islam gleichgesetzt. Dem defensiven Charakter wird im weiteren Text erneut

     Nachdruck verliehen, wenn es heißt, dass die Muslime die Angreifer von dort vertreiben sollen,

     wo sie siedeln, nachdem diese die Muslime von dort vertrieben haben.

     Die Kriegsverhandlungen sind aber unverzüglich und unmittelbar einzustellen, wenn die Feinde vom

     Kampf ‚ablassen‘. Wenn die Verfolgung durch jene, die die Muslime vernichten wollen, aufhört,

     dann ist Frieden zu schließen. Wenn es keine Verfolgung gibt, ist der Glaube frei.

     Eine Anweisung so lange zu kämpfen, bis die Gegner zum Islam übertreten, findet sich hier nicht.

     Zudem wird im letzten Vers dieses Auszugs Wert darauf gelegt, dass die Muslime um die Freundschaft mit

     ihren Feinden bemüht sind, wenn sie erkennen, dass sie gerecht sind.

     An keiner Stelle in den zitierten Versen ist gesagt, dass ein heiliger Krieg gegen die Ungläubige mit der

     Zielsetzung erklärt werden soll, sie zum Konvertieren und Übertreten in den Islam zu zwingen.

     Untersucht man nun den situativen Kontext dieser Verse, so wird schnell festgestellt, dass diese Verse um

     die Zeit der Schlacht bei Badr im Jahre 624, also zwei Jahre nach der Auswanderung aus Mekka,

     offenbart wurden. Zugleich handelt es sich hier um die allererste Präventionsschlacht, die die Muslime

     überhaupt gegen einen Gegner führten. Es handelt sich hier um die erstmalige Gelegenheit,

     dass die Gefolgschaft Muhammed`s (saw) die Erlaubnis bekam, die islamischen Regeln einer

     Kriegssituation beachtend sich, nach 14-Jahre andauerndem Ärger und grausamer Verfolgung,

     zu verteidigen und eben darum geht es – um das Verteidigen.

     Lebten die Muslime in Mekka zwar in Unruhe und wurden täglich individuell verfolgt und entehrt,

     so wurden sie nun, obwohl sie ihre Heimatstadt verlassen hatten, bis nach Medina verfolgt und als

     Gemeinschaft mit kriegerischen Mitteln bekämpft.

     Welch ein unbarmherziges Wesen wäre Gott gewesen, wenn in dieser Situation die Erlaubnis zum

     Verteidigungskrieg nicht verordnet worden wäre?


   - Welche sachliche Seriosität können folgende Infos / Medien / Personen / Quellen für sich in Anspruch

     nehmen?  Bassam Tibi;   Hamed Abdel-Samad;   Sabatina James;   Zana Ramadani;

     Ex-Muslime klären auf - www.islamkritik-rettet-menschenleben.de;   Vera F. Birkenbihl

   - Einstmals verfügte dieses Land über Dichter und Denker, die weit über das Land hinausschienen.

     Einst gab es in diesem Land Islamwissenschaftler, die sowohl den Begriff Islam als auch den Begriff

     Wissenschaft kannten. Sie waren weltweit berühmt für Ihre Wissenschaft! Solch ein weltweit berühmter

     Wissenschaftler schrieb Joseph von Hammer-Purgstall (1774-1856) in seinem Werk „Rosenöl" (1813),

     nachdem er eine außergewöhnliche Begebenheit des Propheten Muhammad geschildert hatte:

     „Dieser Zug ist charakteristisch zu Mohammeds Charakter, der die größte Sanftmut mit der größten

     Energie vereinigte. Nur solche Naturen sind dazu gemacht, das Feuer der Begeisterung ihres Genius weit

     um sich zu verbreiten. Harte und heftige Menschen können Völker beherrschen mit eiserner Rute, aber

     nur Sanftmut und Seelengüte begeistert die Untergebenen mit Liebe.“

     Heutige „Islamwissenschaftler“ sind oft in ihrer Jugend traumatisierte Gestalten, die ihren aufgestauten

     Hass gegen alles, was mit Islam zu tun hat projizieren und in den Main-Stream-Medien dafür gelobt,

     finanziert und berühmt gemacht werden. Die einzige Qualifikation, die heutzutage jemand bracht,

     um über Islam schreiben zu dürfen, ist ein besonders ausgeprägter Islamhass.

     Er bekommt dann den Titel „Islamkritiker“, der ihn in der Gesellschaft als etwas Adeliges auszeichnet.

     Ein Beispiel über Hamed Abdel-Samad: Dieser „Islamkritiker“ schrieb in der ZEIT vom 15.01.2015:

     „Muhammed ließ die Lästerer töten“. Am Anfang des Artikels gibt er zu, dass es im Heiligen Qur’an keine

     einzige Stelle gibt, die die Todesstrafe für Blasphemie vorsieht.

     Er vergisst dabei zu erwähnen, dass nur und nur der Heilige Qur’an die einzige fehlerfreie und in jedem

     Buchstaben authentische Quelle für alle Muslime ist. Die Erzählungen, auf die er seine eigene Meinung

     dann aufbaut, sind nicht Grundlage des Islam und zuweilen sehr zweifelhaft.

     Als angebliches Opfer des Propheten gibt er Al-Nadr ibn al-Harith an, der dem Propheten drei seriöse

     religiöse Fragen gestellt haben soll, die dieser angeblich nicht beantworten konnte. Mörder ist nicht etwa

     er selbst sondern zu allem Übel auch noch angeblich Imam Ali. Derartige „Überlieferungen“ tragen die

     Handschrift der späteren Gewaltdynastie der Umayyaden. Einerseits mussten sie erklären, warum

     irgendwelche korrupten und ruchlosen Gestalten die Führung des Staates übernommen hatten,

     und andererseits mussten sie erklären, warum ihre Vorväter Krieg gegen Imam Ali geführt haben.

     Sie ließen „Überlieferungen“ erfinden, die selbst den Propheten (saw) bei simplen Fragen alt aussehen

     ließen, damit ihre eigene Unwissenheit kein Makel war und ließen Imam Ali in jenen Legenden alle

     möglichen Schandtaten durchführen, um den zumindest unbewusst wahrgenommenen psychologischen

     Nährboden zu liefern, warum sie gegen ihn waren. Hamed Abdel-Samad schildert die Szene so, als wenn

     der „Feldherr“ Muhammed (saw)eine Gelegenheit missbraucht habe, indem er Gefangene, die der

     „Kriegsherr“ gemacht habe, umbringen ließ. Dass es bei besagter Schlacht um die Verteidigungsschlacht

      von Badr ging, wird genau so wenig erwähnt wie die Tatsache, dass es die Mekkaner waren, die mit einer

     absoluten Übermacht Medina angreifen wollten und der Prophet lediglich seine neue Heimatstadt

     verteidigt hat. So entsteht ein Bild, das genau das Gegenteil der Realität darstellt.






















    

   



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